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Thema: extreme schreikrämpfe
Frage an die Kinderklinik Buch:
kind hatte extreme schreikrämpfe ca. 2 stunden
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und spuckte blut.daraufhin vorstellig in
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kinderklinik.zwei verschiedene aussagen standen
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im raum.erstens grosse besorgnis wegen blut.
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die zweite aussage war:"nicht so schlimm."
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kam einen monat später nochmal vor.telefonische
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aussage war daraufhin,falls es schlimmer wird
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am nächsten tag vorstellig werden.ist die diagnose
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gastritis richtig, oder muss noch weiterer rat
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eingeholt werden? p.s. baby ist stillkind.
Antwort der Experten:
Sehr geehrte Frau M.,
Es ist schwierig, auf Ihre Frage zu antworten, da wir das genaue Alter Ihres Kindes nicht kennen. Kurz nach der Geurt kann ein Neugeborenes bräunliches Blut spucken. Es handelt sich dann meist um noch verbliebenes mütterliches Blut, das während der Geburt vom Kind verschluckt wurde.
In seltenen Fllen kann es bei Neugeborenen oder jungen Säuglingen zu Blutungen, insbesondere im Bereich des Magen-Darm-Traktes kommen, die aufgrund eines Vitamin - K - Mangels auftreten.
Bei gestillten jungen Säuglingen kann es zeitweise auch zu Blutbeimengungen beim Spucken des Kindes kommen durch verschlucktes Blut aus kleinen Rissen in den Brustwarzen ( Rhagaden ).
Eine Gastritis ist eher eine seltene Diagnose beim Neugeborenen oder jungen Säugling. Hierzu kommt es z.B. gelegentlich bei jungen Säugling mit einem gastro-ösophagealen Reflux - wobei die Blutungsquelle und der betroffene, wunde Bereich dann aber eher im Bereich der Speiseröhre zu finden ist. Diese Kinder fallen durch häufiges Spucken und Erbrechen auf, wobei die Nahrung nicht schwallartig, sondern eher schlaff aus dem Mund herausläuft. Das Spucken kann hier sogar durch Lagewechsel provoziert werden.
Natürlich gibt es noch eine Reihe weiterer Ursachen für das Bluterbrechen oder Spucken beim jungen Säugling. Auf jeden Fall halten wir es immer für ein ernsthaftes Symptom, das unbedingt sicher abgeklärt werden müßte.
Deshalb unser Ratschlag gerade für den Wiederholungsfall das Kind einem Kinderarzt vorzustellen. Hier ist es günstig, wenn Sie das Erbrochene evtl. in einer Windel auffangen und zur Vorstellung beim Kinderarzt mitbringen.
mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Dr.med. A.Schlesinger
Fachärztin für Kinderheilkunde
II.Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin am Klinikum Buch
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Bitte denkt daran: Wir ersetzen an dieser Stelle auf keinen Fall einen Arzt !!! Die
Sprechstunde kann ein Anhalt für Euch sein, Ihr solltet aber bei dem geringsten Verdacht,
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